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der Ordensgemeinschaft der Kamillianer

Unser „Sonntagsgruß“ für Sie

19. Februar 2012 – 7. Sonntag im Jahreskreis

Heilungswege

Zu Reimen greifen manche Leute
drum tue ich es auch für heute.
Geb hier der Narrenzeit den Raum
und schau dabei auf einen Traum.

Der Traum ist der, das selbst zu sehen,
was in Kafarnaum ist geschehen.
Nicht nur die Heilung, auch dazu
die innerlich sehr große Ruh
der Freunde eines schwer Erkrankten
die nicht bis ganz zum Herrn gelangten.

Die Bibel sagt, sie waren weise.
Sie suchten den Erfolg der Reise.
Drum fanden sie auch eine Spur -
aufs Dach hinauf ging ihre Tour.
Was der Besitzer davon hielt,
hat hier wohl keine Roll‘ gespielt.

Vor allem Markus konnt’s vergessen
es zählte zu seinen Interessen
doch nicht, genau Rapport zu geben.
Viel mehr erzählte er vom Leben,
das Christi Liebe uns geschenkt.
Darauf er seine Botschaft lenkt.

Die Freunde haben das Leben gespürt,
das sie zum Heilungsplan geführt.
Denn Jesus würde das wie schon kennen,
wenn sie ihn bei seinem Namen nennen.
Der Name Jesus heißt: „Gott ist Heil“
Wer Jesus begegnet, erfährt seinen Teil.
Schon jetzt sollte an ihm sich zeigen
dass alle Gegner müssen schweigen,
wenn Jesus wieder deutlich macht
wohin die Sünde uns gebracht.

Dann spricht Jesus aus das Wort von Vergebung
zum erstaunten Entsetzen der ganzen Umgebung.
Sie können nicht glauben, dass Jesus dies tut,
auf dass ein Gelähmter zur Wandlung hat Mut.

Doch so geht die Heilung - von Seele und Leib.
Auf dass die Gemeinschaft erhalten bleib.
Mit Gott und den Menschen aus nah und aus fern.
Ich glaube auch heute seh’n wir das noch gern.

Pater Norbert Riebartsch, Kamillianer